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Festgeld Vergleich 2026 –
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zinsenguide.de vergleicht täglich die attraktivsten Festgeldangebote von geprüften Banken in Deutschland und Europa – kostenlos, unabhängig und transparent.

BaFin-regulierte Banken
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Top Festgeldangebote im Überblick

Stand: April 2026. Alle genannten Banken unterliegen der gesetzlichen Einlagensicherung gemäß EU-Richtlinie.

Bank Laufzeit Zinssatz p.a. Mindestanlage Einlagensicherung
WeltSparen (Raisin) ⭐ Empfehlung 12 Monate 3,00 % 1 € EU – gesetzlich Zum Angebot
Renault Bank direkt 24 Monate 2,90 % 1 € FR – gesetzlich Zum Angebot
Consorsbank 12 Monate 2,50 % 1.000 € DE – gesetzlich Zum Angebot
Santander 12 Monate 2,40 % 5.000 € DE – gesetzlich Zum Angebot
ING 12 Monate 2,30 % 5.000 € DE – gesetzlich Zum Angebot
DKB 12 Monate 2,10 % 2.500 € DE – gesetzlich Zum Angebot

* Zinssätze sind Richtwerte (Stand: April 2026) und können sich täglich ändern. Verbindliche Konditionen erhalten Sie direkt bei der jeweiligen Bank. zinsenguide.de ist kein Kreditinstitut und vermittelt keine Finanzprodukte direkt. Alle Angaben ohne Gewähr.

In drei Schritten zum besten Festgeld

Unser Vergleichsportal macht die Suche nach dem besten Festgeldangebot so einfach wie möglich.

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Vergleichen Sie Zinssätze, Mindesteinlagen und Einlagensicherung auf einen Blick. Alle Banken wurden vorab auf Seriosität geprüft.

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Was ist Festgeld? Alles, was Sie wissen müssen

Festgeld – auch bekannt als Termingeld oder Festgeldkonto – ist eine Form der Geldanlage, bei der Sie einen bestimmten Betrag für eine im Voraus festgelegte Laufzeit zu einem garantierten Zinssatz anlegen. Während dieser Laufzeit ist das Kapital gebunden und steht nicht für tägliche Transaktionen zur Verfügung. Am Ende der vereinbarten Laufzeit erhalten Sie Ihren Anlagebetrag zuzüglich der aufgelaufenen Zinsen zurück.

Ein wesentlicher Vorteil des Festgeldes liegt in der Zinsstabilität: Der bei Vertragsabschluss vereinbarte Zinssatz bleibt für die gesamte Laufzeit konstant – unabhängig davon, ob die Marktzinsen in dieser Zeit steigen oder fallen. Dies unterscheidet Festgeld grundlegend vom Tagesgeld, bei dem der Zinssatz variabel ist und von der Bank jederzeit angepasst werden kann. Für planungsorientierte Anleger bietet Festgeld damit eine deutlich höhere finanzielle Vorhersehbarkeit.

„Festgeld bietet maximale Planungssicherheit – Sie wissen von Anfang an genau, wie viel Ihr Geld am Ende der Laufzeit wert ist."

Festgeld eignet sich besonders für sicherheitsorientierte Sparer im Alter zwischen 45 und 65 Jahren, die über Kapital verfügen, das sie kurzfristig nicht benötigen. Ob für die Altersvorsorge, eine geplante Immobilieninvestition oder schlicht die Optimierung bestehender Ersparnisse – Festgeld bietet vorhersehbare Renditen ohne das Risiko, das mit Aktien oder Investmentfonds verbunden ist.

Der Hauptunterschied zwischen Festgeld und Tagesgeld liegt in der Verfügbarkeit und der Zinsstabilität: Tagesgeld ist täglich verfügbar und bietet damit maximale Flexibilität, jedoch sind die Zinsen variabel und oft niedriger. Festgeld bindet das Kapital für die vereinbarte Laufzeit, bietet dafür aber in der Regel höhere und garantierte Zinsen. Wer sein Geld für einen bestimmten Zeitraum entbehren kann, ist mit Festgeld in der Regel besser gestellt.

📋 Auf einen Blick

  • Feste Laufzeit (3 Monate bis 10 Jahre)
  • Garantierter, unveränderlicher Zinssatz
  • Keine tägliche Verfügbarkeit
  • Einlagensicherung bis 100.000 € pro Bank
  • Geeignet für risikoaverse Anleger

⚖️ Festgeld vs. Tagesgeld

  • Höherer Zinssatz bei Festgeld
  • Tagesgeld täglich verfügbar
  • Festgeld: Zins garantiert für Laufzeit
  • Tagesgeld: Zins kann sinken
  • Beide durch Einlagensicherung geschützt

Ihre Einlagen sind geschützt

Deutschland und die gesamte EU verfügen über ein robustes System der Einlagensicherung.

✓ Alle auf zinsenguide.de gelisteten Banken sind Mitglied eines gesetzlichen Einlagensicherungssystems gemäß EU-Richtlinie 2014/49/EU.

Die gesetzliche Einlagensicherung schützt Ihre Bankeinlagen bis zu einem Betrag von 100.000 € pro Person und Bank. Diese Regelung gilt EU-weit und ist durch die europäische Richtlinie 2014/49/EU harmonisiert. Sollte eine Bank zahlungsunfähig werden, erhalten Sie Ihre gesicherten Einlagen innerhalb von sieben Werktagen zurück. Deutsche Banken werden dabei durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und die Deutsche Bundesbank beaufsichtigt.

Darüber hinaus bieten viele deutsche Privatbanken über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. (BdB) einen freiwilligen, zusätzlichen Schutz, der weit über die gesetzliche Mindestabsicherung hinausgeht – in einigen Fällen bis zu mehreren Millionen Euro pro Kunde. Volkbanken und Sparkassen verfügen über eigene institutssichernde Systeme, die sogar Einlagen in unbegrenzter Höhe absichern.

Wenn Sie Festgeld bei einer ausländischen EU-Bank anlegen, gilt die Einlagensicherung des jeweiligen Landes. Diese ist ebenfalls auf mindestens 100.000 € begrenzt und durch EU-Recht harmonisiert. zinsenguide.de listet ausschließlich Banken aus EU-Ländern mit solider Bonität, um Ihnen ein Maximum an Sicherheit zu bieten.

Um eine besonders sichere Geldanlage zu finden, können Sie sich an der Bonitätsnote des jeweiligen Anlagelandes orientieren. Länder mit der höchsten Bonität (AAA bis AA nach Standard & Poor's) bieten die stärkste staatliche Rückendeckung für ihre Einlagensicherungssysteme.

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BaFin-Aufsicht

Alle deutschen Banken unterliegen der Finanzaufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und die Deutsche Bundesbank.

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100.000 € Schutz

Die gesetzliche Einlagensicherung schützt Ihre Einlagen bis zu 100.000 € pro Person und Bank – automatisch und ohne Antragstellung.

🇪🇺

EU-weit harmonisiert

Die Einlagensicherung ist EU-weit einheitlich geregelt und gilt auch für Banken aus anderen EU-Ländern, die auf zinsenguide.de gelistet sind.

Zinsentwicklung 2019–2026

Wie haben sich die Festgeldzinsen in den letzten Jahren entwickelt, und was bedeutet das für Ihre Anlage?

Durchschnittliche Festgeldzinsen (12 Monate) in Deutschland – in % p.a.

2019
0,5 %
0,5 %
2020
0,3 %
0,3 %
2021
0,2 %
0,2 %
2022
0,8 %
0,8 %
2023
3,2 %
3,2 %
2024
3,8 %
3,8 %
2025
3,1 %
3,1 %
2026
2,6 %
2,6 %

Quellen: FMH-Finanzberatung, EZB Statistiken. Darstellung dient der Übersicht und ist gerundet.

Nach einer langen Phase der Niedrigzinspolitik – bedingt durch die EZB-Maßnahmen zur Stützung der europäischen Wirtschaft nach der Finanzkrise – lagen die Festgeldzinsen zwischen 2015 und 2021 nahezu bei null. Der dramatische Anstieg der Inflation im Jahr 2022 zwang die EZB zu einer historisch schnellen Zinswende: In weniger als 15 Monaten stieg der EZB-Leitzins von 0 % auf 4,5 %, was die Festgeldzinsen auf den höchsten Stand seit über einem Jahrzehnt trieb.

Im Jahr 2026 liegt der EZB-Einlagezins bei 1,75 % (Stand: April 2026). Dennoch bieten viele europäische Banken weiterhin attraktive Festgeldzinsen zwischen 2,0 % und 3,0 % p.a., da sie einen individuellen Refinanzierungsbedarf haben. Experten empfehlen, sich jetzt die aktuellen Zinssätze für eine mittlere Laufzeit zu sichern, bevor weitere EZB-Zinssenkungen die Angebote weiter reduzieren.

Häufig gestellte Fragen zum Festgeld

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Festgeldanlagen.

Festgeld gilt als eine der sichersten Geldanlagen überhaupt. Ihr Geld ist durch die gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000 € pro Bank abgesichert. Darüber hinaus ist der Zinssatz für die gesamte Laufzeit garantiert – Marktschwankungen haben keinen Einfluss auf Ihre Rendite. Im Gegensatz zu Aktien oder Fonds ist Ihr Kapital nicht dem Marktrisiko ausgesetzt.

Grundsätzlich lohnt sich Festgeld bereits ab kleinen Beträgen. Viele Banken bieten Festgeldkonten ab 500 € oder 1.000 € Mindestanlage an. Je höher der Betrag, desto spürbarer ist der Zinsertrag – bei 10.000 € und einem Zinssatz von 3,5 % p.a. ergibt das beispielsweise 350 € Zinsertrag im Jahr. Bei größeren Beträgen (ab 50.000 €) empfiehlt es sich, das Kapital auf mehrere Banken zu verteilen, um die Einlagensicherung optimal zu nutzen.

In der Regel ist eine vorzeitige Kündigung von Festgeld nicht möglich. Das Kapital ist für die vereinbarte Laufzeit gebunden. Manche Banken erlauben eine vorzeitige Auflösung, verlangen jedoch eine Vorfälligkeitsentschädigung oder zinsen das Geld zu einem niedrigeren Satz um. Prüfen Sie daher vor Vertragsabschluss die Konditionen für Notfälle und planen Sie Ihren Liquiditätsbedarf sorgfältig.

Die optimale Laufzeit hängt davon ab, wann Sie das Geld wieder benötigen und wie Sie die Zinsentwicklung einschätzen. Kurze Laufzeiten (3–6 Monate) bieten mehr Flexibilität; mittlere Laufzeiten (12–24 Monate) bieten oft das beste Verhältnis aus Zins und Planbarkeit. Erwarten Sie sinkende Zinsen – was im aktuellen EZB-Umfeld 2026 wahrscheinlich ist – lohnt sich eine längere Laufzeit, um den aktuellen Zinssatz langfristig zu sichern.

Ja, Zinserträge aus Festgeld unterliegen in Deutschland der Kapitalertragsteuer (Abgeltungssteuer) von 25 % plus Solidaritätszuschlag. Der Sparerpauschbetrag beträgt seit 2023 für Einzelpersonen 1.000 € und für Ehepaare 2.000 € – bis zu diesem Betrag sind Zinserträge steuerfrei. Ein Freistellungsauftrag bei Ihrer Bank verhindert den automatischen Steuerabzug im Rahmen des Freibetrags. Bitte wenden Sie sich für individuelle Steuerberatung an einen Steuerberater.

Nach Ablauf der Laufzeit wird Ihr Festgeld inkl. der aufgelaufenen Zinsen auf Ihr hinterlegtes Referenzkonto ausgezahlt. Viele Banken bieten auch eine automatische Verlängerung (Prolongation) zu den dann gültigen Konditionen an. Es empfiehlt sich, rechtzeitig vor Laufzeitende zu prüfen, ob eine Verlängerung oder eine Neuanlage bei einem anderen Anbieter sinnvoller ist – nutzen Sie dafür unseren aktuellen Vergleich.

Über zinsenguide.de

zinsenguide.de ist ein unabhängiges Vergleichsportal für Festgeldanlagen in Deutschland. Wir helfen Sparern dabei, die besten Angebote von geprüften Banken schnell und übersichtlich zu vergleichen – ohne Werbedruck, ohne versteckte Kosten und ohne Interessenkonflikte.

Unser Ziel ist finanzielle Transparenz: Wir listen ausschließlich Banken, die der gesetzlichen Einlagensicherung unterliegen und von BaFin oder einer gleichwertigen europäischen Aufsichtsbehörde reguliert werden. Unsere Inhalte werden täglich aktualisiert und von unserem Redaktionsteam auf Richtigkeit geprüft.

zinsenguide.de ist kein Kreditinstitut, kein Finanzberater und vermittelt keine Finanzprodukte direkt. Wir stellen Ihnen kostenlos die Informationen zur Verfügung, die Sie für eine fundierte eigene Entscheidung benötigen.

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